Zahnärztin Dr. Claudia Ganschow    


Was ist Parodontose?

Eine der häufigsten Zahnfleischerkrankungen ab dem 35. Lebensjahr ist die Parodontitis.
Sie wird durch Bakterien verursacht, die Zahnfleischbluten, Zahnfleischtaschen und Knochenverlust bewirken. Da der Zahnfleischschwund meist ohne Schmerzen auftritt, bemerkt der Patient oftmals erst spät die Erkrankung und nicht selten sind "gesunde" Zähne nicht mehr zu erhalten.
Die rechtzeitige Behandlung des Zahnfleisches kann den Prozess stoppen. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Vorsorgeuntersuchung auch die Zahnfleischtaschen gemessen werden.

Wie entsteht eine Parodontitis?

  • Harte und weiche Beläge werden nicht entfernt und führen zur Zahnfleischentzündung - es blutet. Bleibt diese unbehandelt, so erkrankt das gesamte Zahnbett.
  • Es bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen die schädlichen Bakterien vorhanden sind.
  • Die Bakterien produzieren Stoffe, die zur Entzündung führen.
  • Es kommt zum Knochenabbau, die Zähne lockern sich.

Eine Parodontosebehandlung entfernt die Bakterien und glättet die Wurzeloberfläche mit speziellen Instrumenten. Danach ist eine Recall in der Praxis wichtig, um ein neues Aufkeimen von Entzündungszuständen zu vermeiden. Manchmal muss auch eine parodontal-chirurgische Maßnahme durchgeführt werden, abhängig von der Tiefe der Tasche.

Therapieansätze

  • Behandlung der Zahnfleischtaschen mittels Laser.
  • Versorgung der Tasche mit PerioChipR , ein winziges, mit Chlorhexidin angereichertes Plättchen, das die schädlichen Bakterien in Ihre Schranken weist.
  • Keimbestimmung und ggf. Antibiotikaeinsatz gegen aggressive Bakterien