Zahnärztin Dr. Claudia Ganschow    


Kunststoff-Füllungen

Heutzutage ist es möglich, mit modernen Techniken und Füllungsmaterialien große Defekte an Zähnen ästhetisch großartig zu rekonstruieren. So kann in kurzer Zeit ein abgebrochener Frontzahn wieder aufgebaut werden, ohne den Zahn zu beschleifen.
Es gibt Kunststoff-Füllungen in individuellen Zahnfarben, so dass ein Defekt nach der Behandlung unsichtbar erscheint.
Milchzähne können nicht immer mit Kunststoff-Füllungen versorgt werden. Dafür bleiben spezielle Compomere und lichthärtende Glasionomerzemente.

Vollkeramik-Inlay

Selbst Zahnärzte haben manchmal Probleme, ein Vollkeramik-Inlay im Zahn zu erkennen, so sehr gleicht es der natürlichen Zahnsubstanz. Es gibt inzwischen so viele unterschiedliche Tönungen auf der Basis von "zahnfarben", dass sogar leicht gelbliches oder leicht gräuliches Weiß genau getroffen werden können! Mit solch perfekter Ästhetik ist ein Vollkeramik-Inlay natürlich geradezu prädestiniert für eine Versorgung im sichtbaren Bereich der Zähne!

Im Hinblick auf die Haltbarkeit gibt es noch Bedenken: Vermutlich wird sie etwas unterhalb der eines Gold-Inlays liegen. Wer die Vorteile einer Stabilität von Gold mit den Vorteilen der Ästhetik von Keramik möchte, kann diese Alternative wählen:

Goldinlay

Gold, genauer gesagt eine harte Goldlegierung ist der am häufigsten verwendete Werkstoff für eine Inlay-Versorgung im Seitenzahngebiet ("Backenzähne"). Reines Gold wäre zu weich und ist deshalb ungeeignet. Ein solches Gold-Inlay hat einige Pluspunkte: Gold lässt sich von allen Materialien am besten verarbeiten. Vor allem der wichtige Randschluss, der Übergang vom Inlay zum Zahn, kann sehr exakt gearbeitet werden: Je dichter dieser Bereich schließt, um so schwerer können Bakterien eindringen und unter der Füllung wieder für Karies sorgen. Ein dichter Randschluss ist also ein auch medizinisch wichtiges Ergebnis. Und Inlays aus Gold widerstehen bestens dem hohen Kaudruck, der auf den Backenzähnen lastet. Nachvollziehbar also, dass Gold-Inlays eine lange Lebensdauer haben: 10, 15 oder gar mehr Jahre sind keine Seltenheit. Für alle Patienten, die eine besonders haltbare und stabile Füllung wünschen ist deshalb ein Gold-Inlay die beste Alternative.

Keramisch verblendetes Inlay

Ähnlich wie bei einer metallkeramisch verblendeten Krone wird in das Gold-Inlay eine Verblendung aus Keramik eingebaut: Sichtbar bleibt immer ein dünner Goldrand um die Keramik-Fläche, ohne den es nicht geht.

Amalgam

Amalgamsanierung

Unter bestimmten Voraussetzungen entstehen bei besonders dazu veranlagten Patienten schon nach kurzer Zeitspanne Auflösungserscheinungen im Oberflächenbereich von Amalgamfüllungen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungsweg in alle Körperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen durch Allergisierung auslösen. Aber auch die anderen metallischen Bestandteile des Amalgams können energetisch zur Belastung des Körpers führen.

 

Amalgamausleitung

Eine Ausschwemmung der in verschiedenen Körpergeweben gespeicherten Quecksilber- und Metallionen, die dort an Eiweiße gebunden sind, wird insbesondere dann sinnvoll und ratsam, wenn im Zuge einer Amalgamsanierung alle alten Amalgamfüllungen entfernt werden. Die Durchführung einer Ausschwemmung ist unkompliziert und erfordert zumeist lediglich die einmalige, tägliche Einnahme eines Medikaments über einen begrenzten Zeitraum. Nur in einigen Fällen erscheint eine Unterstützung mit speziellen Injektionen hilfreich. Das Medikament stabilisiert die Metalle in den Geweben, bindet diese und fördert deren Ausscheidung über die Niere.